WHUDAT

  • Die heutige Gesellschaft zeigt eine ungesunde Obsession mit der absoluten Perfektion. Junge Menschen eifern in den sozialen Medien makellosen Gesichtern nach, während Filter und Algorithmen jede vermeintliche Schwachstelle gnadenlos ausbügeln. Wir optimieren unsere Körper, optimieren unsere Karrieren und konsumieren unzählige Ratgeber für maximale Effizienz. Diese endlose Jagd nach dem perfekten Leben gleicht jedoch einem Hamsterrad, das uns erschöpft zurücklässt. Das… Weiterlesen

  • Monday Night rappt, als ob die Zeit gegen ihn läuft. Auf dem neuen Album „Football“, das komplett von Los Angeles Rapper und Produzent Evidence produziert wurde, zeigt sich Monday Night aus Richmond von seiner intensivsten Seite. Die zehn Tracks basieren auf staubigen Sample-Loops. Evidence verzichtet hierbei komplett auf das Mikrofon und überlässt Monday Night die gesamte Bühne. Dadurch entsteht eine… Weiterlesen

  • Ein hektischer Alltag bringt das Nervensystem schnell aus dem Gleichgewicht. Stress und Hektik bestimmen oft den Rhythmus, in dem wir uns bewegen. Genau hier setzt die neue geführte Session von Sandy an. Das kompakte Video kombiniert die bewährte 4-7-8 Atemmethode mit beruhigenden Klängen. In nur fünf Minuten ermöglicht diese Praxis eine spürbare Regulation des überreizten Geistes. Es braucht keine Vorkenntnisse,… Weiterlesen

  • Die unendlichen Weiten des Weltraums faszinieren die Menschheit seit Generationen. Doch selten klang die intergalaktische Reise so unverschämt tanzbar wie im Jahr 1976. In unserer heutigen Ausgabe der „Jazz am Mittwoch„-Reihe auf WHUDAT blicken wir auf ein visionäres Meisterwerk zurück, das die Brücke zwischen klassischem Soul und futuristischer Elektronik schlug. Als der Ausnahmemusiker Dexter Wansel 1976 sein wegweisendes Album veröffentlichte,… Weiterlesen

  • Wir müssen über ein kollektives Phänomen sprechen, das sich jeden Abend millionenfach in deutschen Wohnzimmern abspielt. Es ist die tiefe Verdrängung des eigenen Alkoholkonsums. Sobald wir über Alkoholabhängigkeit reden, haben die meisten Menschen sofort das Bild eines Obdachlosen auf der Parkbank vor Augen. Doch die bittere Realität sieht völlig anders aus. Die wahre Krise des Alkohols findet inmitten der gutbürgerlichen… Weiterlesen

  • Ein MC aus Baltimore schreibt eine Predigt, die sich geschickt als Rap-Album tarnt. Auf seinem mittlerweile sechsten Longplayer liefert Ill Conscious keine oberflächlichen Phrasen, sondern tiefgründige Analysen. Gemeinsam mit dem Produzenten Finn erschafft er auf The Premise dreizehn Tracks, die von der ersten Sekunde an ein immenses erzählerisches Gewicht tragen. Hier kommen Ill Conscious & Finn mit dem neuen Album… Weiterlesen

  • In einer Welt, die oft von Hektik und dem ständigen Streben nach dem Nächsten geprägt ist, vergessen wir häufig, dass das Fundament für wahres Glück bereits in uns liegt. Der verstorbene Zen-Meister Thich Nhat Hanh hinterließ uns eine zeitlose Lehre darüber, wie wir Freude nicht nur finden, sondern aktiv in jedem Moment erschaffen können. Hier kommt ein einfaches Teaching: So… Weiterlesen

  • Die Geschichte der modernen Musik wäre ohne Brian Jackson eine gänzlich andere. Als kongenialer Partner von Gil Scott-Heron formte er in den Siebzigern den Sound des Protests. Mit dem neuen Album „Now More Than Ever“ schlägt Brian Jackson nun eine Brücke über fünf Jahrzehnte. Er übergibt seine zeitlosen Kompositionen an eine neue Generation von Künstlern. Dabei bettet er die gewichtigen… Weiterlesen

  • Ein Großteil des Unglücks im menschlichen Leben entsteht keineswegs durch die tatsächlichen äußeren Lebensumstände. Die wahre Ursache liegt vielmehr in der unaufhörlichen Stimme im Kopf, die das Dasein in jedem Moment unbemerkt kommentiert. Der bekannte spirituelle Lehrer Eckhart Tolle erklärt in seinen Vorträgen eindringlich, warum diese unbewusste Identifikation mit dem Verstand fatale Folgen für die Gesundheit hat. Der menschliche Organismus… Weiterlesen

  • Das Debütalbum „Confessions Of A People Pleaser“ von CJ Monét beginnt mit einer Sprachnachricht. Es ist die Stimme von Jean, der verstorbenen Großmutter von CJ Monét, die das Album mit den Worten „Okay, later, love ya“ segnet. Alles, was auf diesen Einstieg folgt, scheint unter der liebevollen Aufsicht dieser Erinnerung geschrieben zu sein. Nach einem sanften Klavierpart, der die Abwesenheit… Weiterlesen